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TDEE - Wie setzt sich unser täglicher Energiebedarf zusammen und wie können wir ihn beeinflussen?

Bist du bereit, deine Gesundheit und Fitness in die eigenen Hände zu nehmen? In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige über deinen täglichen Energiebedarf, den Total Daily Energy Expenditure (TDEE). Wir beleuchten, woraus dieser Bedarf besteht, und zeigen dir, wie du ihn effektiv für deine Ziele, sei es Gewichtsverlust oder Muskelaufbau, nutzen kannst.


Der tägliche Energiebedarf (TDEE) ist ein entscheidender Faktor für die Veränderung unserer Körperzusammensetzung. Ein fundiertes Verständnis darüber, wie sich unser Energiebedarf zusammensetzt, ist essentiell, um nachhaltige Veränderungen für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu erreichen.

Egal, ob es um Fettabbau, Muskelaufbau, Körper-Rekomposition oder den Erhalt der aktuellen Körperzusammensetzung geht – Kenntnisse über den TDEE ermöglichen uns, spezifische Faktoren gezielt anzugehen und unsere Ziele erfolgreich zu erreichen.


TDEE – Was bedeutet das?


TDEE steht für Total Daily Energy Expenditure, zu Deutsch: der gesamte tägliche Energieverbrauch. Er gibt an, wie viel Energie unser Körper benötigt, um seinen aktuellen Zustand zu erhalten und während unserer Aktivitäten effizient zu funktionieren.


Der TDEE setzt sich aus vier Hauptkomponenten zusammen: BMR, TEF, NEAT und EAT.


BMR – Grundumsatz (Basal Metabolic Rate)


Der BMR ist die Energiemenge, die unser Körper in Ruhe benötigt, um lebenswichtige Funktionen wie Atmung, Herzschlag und Organfunktionen aufrechtzuerhalten. Er wird durch Faktoren wie Alter, Geschlecht, Körpergröße und Körperzusammensetzung beeinflusst. Muskulatur verbraucht mehr Energie als Fettgewebe, weshalb der Erhalt von Muskelmasse besonders beim Abnehmen eine hohe Priorität haben sollte.


TEF – Thermische Wirkung der Nahrung (Thermic Effect of Food)


TEF bezieht sich auf die Energie, die für die Verdauung, Aufnahme und Verstoffwechselung von Nahrung benötigt wird. Proteine erfordern den höchsten Energieaufwand zur Verarbeitung, während Fette den geringsten aufweisen. TEF trägt etwa 10-15% zum TDEE bei.


Protein: Bei der Verdauung und Verstoffwechselung von Proteinen wird der höchste Energieaufwand benötigt. Rund 20-30% der durch Proteine aufgenommenen Kalorien fließen in die Verdauung, Absorption und Verstoffwechselung. Dies liegt an der komplexen Struktur der Proteine, die einen erhöhten Aufwand für deren Abbau bedingt.


Kohlenhydrate: Der Energieaufwand für die Verdauung und Verstoffwechselung von Kohlenhydraten ist geringer im Vergleich zu Proteinen. Circa 5-10% der aus Kohlenhydraten aufgenommenen Kalorien werden für deren Umwandlung in Glukose und ATP verbraucht. Hierbei gilt: Komplexe Kohlenhydrate erfordern mehr Energie im Verarbeitungsprozess als einfache Kohlenhydrate.


Fett: Fette benötigen den niedrigsten Energieaufwand bei der Verdauung und Verstoffwechselung. Lediglich etwa 0-3% der durch Fette aufgenommenen Kalorien werden für deren Verdauung und Verwertung aufgewendet. Aufgrund der hohen Energiedichte der Fettmoleküle wird ihre Energie effizienter gespeichert als die Energie, die aus Proteinen und Kohlenhydraten gewonnen wird.

Es ist zu beachten, dass dies nur grobe Schätzungen sind und der individuelle Energieverbrauch für die Verdauung und Verstoffwechselung von Makronährstoffen variieren kann. Faktoren wie die Zusammensetzung einer Mahlzeit, der persönliche Stoffwechsel und andere individuelle Variablen können den Energieverbrauch beeinflussen.


NEAT – Energieverbrauch durch alltägliche Bewegung (Non-Exercise Activity Thermogenesis)


NEAT umfasst die Energie, die durch spontane körperliche Aktivitäten wie Gestikulieren, Hausarbeit oder Gehen verbraucht wird. Der Energieverbrauch durch NEAT variiert stark und kann durch das Energieangebot im Körper beeinflusst werden.


EAT – Energieverbrauch durch gezielte körperliche Aktivität (Exercise Activity Thermogenesis)


EAT umfasst die Energie, die für geplante körperliche Aktivitäten wie Training oder Sport benötigt wird. Dieser Bereich bietet die größte Kontrolle zur Beeinflussung des TDEE, obwohl er nur einen kleinen Teil davon ausmacht.



Energiebalance

Eine Energiebalance besteht dann, wenn die durch Nahrung aufgenommene Energiemenge gleich dem gesamten Energieverbrauch ist.


Es gilt: Energieverbrauch = Energieaufnahme.


Hormone spielen ebenfalls eine Rolle in unserer Energiebalance.


Unser täglicher Energieverbrauch (TDEE) setzt sich somit zusammen aus:


TDEE = BMR + TEF + NEAT + EAT

Und bildet somit die Variable des Energieverbrauchs in der Gleichung der Energiebalance.


Beeinflussung des TDEE


Der TDEE kann hauptsächlich durch Training und Ernährung beeinflusst werden. Den Grundumsatz (BMR) kann man durch Muskelaufbau mittels Krafttraining erhöhen. Mehr Muskelmasse führt zu einem höheren Energieverbrauch in Ruhe.


Einfache Maßnahmen wie Treppensteigen statt Aufzugfahren oder kurze Spaziergänge können den alltäglichen Energieverbrauch steigern.


Zusätzlich kann gezieltes kardiovaskuläres Training oder High-Intensity Intervall Training (HIIT) den Energieverbrauch erhöhen.


Die Auswahl der Nahrungsmittel spielt ebenfalls eine Rolle: Eine ausreichende Zufuhr von Protein und Ballaststoffen kann den Energieverbrauch durch deren Verdauung erhöhen und gleichzeitig die Gesundheit fördern.


Was bedeutet Energiebalance und unser Alltäglicher Energieverbrauch für uns?


Ein grundlegendes Verständnis für Energiebalance erleichtert uns die Integration der Gewohnheiten in den Alltag, welche wir ändern oder festlegen müssen. Wenn es darum geht, eine Transformation zu machen und was wir dafür tun müssen, um dieses Ergebnis langfristig beizubehalten, ist dieser Punkt elementar für eine erfolgreiche Veränderung!


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