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Machst du ein Workout oder trainierst du schon?




Sport, Training, Workout – was?



Jeder kennt sie: Trainierende in herkömmlichen Studios, die sich 4–5-mal pro Woche für teilweise mehrere Stunden im Gym aufhalten. Viele davon besetzen ein Cardiogerät für längere Zeit und trainieren überwiegend immer an den gleichen Geräten. Ihre Auswahl an Klamotten für den Sport ist riesig - die Voraussetzungen für den Traumkörper scheinen gegeben zu sein. Oder sie sind mehr am Handy, als am Trainieren.


Doch wie viele der beschriebenen Mitglieder haben einen nennenswerten Erfolg?


Zeit ist heutzutage ein wertvolles Gut. Wir können alles künstlich herstellen – alles außer Zeit. Und niemand möchte seine Zeit vergeuden.


Die beschriebene „Zielgruppe“ an Mitgliedern von Fitnessstudios machen allerdings genau das – sie vergeuden ihre Zeit. Stundenlanges Training auf dem Stepper bringt dich nicht zwangsläufig ans Ziel, ebenso wie dir 7 Trainingseinheiten pro Woche keinen Adoniskörper garantieren. Es gehört viel mehr dazu – und darauf gehen wir in diesem Blogartikel ein.



Viel hilft nicht immer viel – und wenig nicht immer wenig



Im folgenden Abschnitt werden zwei gegensätzliche Beispiele beschrieben:


  • Sportler 1 „Fitnessfreak“


Der „Fitnessfreak“ geht täglich ins Studio, wärmt sich auf dem Laufband für 30 Minuten auf und belegt in den folgenden 1-2 Stunden jedes Gerät im Studio, welches es für die Muskelgruppe, die er trainiert, gibt. Das Handy ist im Training der ständige Begleiter - ob auf dem Laufband, dem Crosstrainer oder auf der Hantelbank.


In jedem Workout werden pro Übung drei Sätze mit jeweils 8-12 Wiederholungen absolviert. Jede Wiederholung wird dabei in einem 1010-Tempo ausgeführt – die Arme stehen nach jedem Bizeps- und Trizepsworkout unter Pump und es gibt einen tagelangen Muskelkater.


Der Schwarzenegger-Trainingsplan, mit welchem er einen seiner Olympia-Titel geholt hat, wurde schon unzählige Male trainiert. Gegessen wird ebenso wie es Arnie getan hat – bei ihm hat es funktioniert, weshalb nicht beim Fitnessfreak?


  • Sportler 2 „Athlet“


Der „Athlet“ trainiert 4-mal pro Woche. Dabei gestaltet er sein Training strukturiert, teilt sein Training nicht in 7 Einheiten à eine Muskelgruppe ein, sondern verbindet verschiedene Muskelgruppen, und splittet den Plan in Oberkörper- und Unterkörpereinheiten. Er trainiert zwischen 45 und 60 Minuten – ohne Cardio.


Pro Trainingseinheit gibt es eine Hand voll Übungen, die er in Primär-/Ausgleichs- und Assistenzübungen einteilt. Er konzentriert sich darauf, diese Übungen zu stärken – und im nächsten Plan zu variieren. Jede Wiederholung wird in der exzentrischen Bewegung langsam ausgeführt, Muskelkater gibt es so gut wie nie. Trotzdem geht er während des Trainings an seine Grenzen.


Seine Pläne werden an seine Gegebenheiten angepasst:

- Wie oft kann er mit Sicherheit(/tatsächlich) pro Woche trainieren?

- Welche Einschränkungen hat er?

- Welches Ziel hat er?

- Hat er eine stressige Phase Privat oder beruflich?


Zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen, bei zwei verschiedenen Typen von Studiomitgliedern. Der/die eine trainiert so oft es geht und vom Umfang her sind die Workouts groß – der/die andere trainiert konstant 4 Einheiten pro Woche und setzt gezielt den Fokus.



Was bringt mehr Fortschritt?



Entscheidend ist am Ende, ob Fortschritt vorhanden ist. Man kann sich viele Fragen stellen:


- Hat man mehr Muskulatur?

- Ist man gesünder?

- Ist man schmerzfrei?

- Hat man weniger Körperfett?

- Hat man ein niedrigeres oder höheres Körpergewicht?


Sollte keiner der Punkte oder nur wenige davon eingetreten sein, stellt sich die Frage, ob die investierte Zeit wirklich sinnvoll genutzt wurde – und wie weitergemacht wird. Denn es macht keinen Sinn, etwas weiterzuführen, das nicht zielführend ist.



Kein Fortschritt = keine Motivation



Ausbleibender Fortschritt und Erfolg im Training sorgt, wenn man sich Ziele setzt und diese erreichen will, für Frustration. Und dies führt zwangsläufig dazu, dass man fahrlässiger mit dem Training umgeht – etwas, was definitiv nicht ans Ziel führt und ein Einlenken in die richtige Bahn immer schwieriger macht.


Es ist wie eine Abwärtsspirale: Erst wird das Training vernachlässigt, dann die Ernährung, die Schlafqualität leidet, Supplemente werde nicht mehr konsequent eingenommen usw.


Deshalb ist es elementar, eine Struktur und ein System in sein Training zu bringen – und nicht einfach nur ein Workout auszuführen.



Workout vs. Training – was ist der Unterschied?



Wir unterscheiden beide Begriffe in der Art der Herangehensweise.


Während einzelne Workouts fordernd sind und Spaß machen können, differenzieren wir das Training ganz klar durch Struktur und System, sowie verschiedene Methoden, die je nach Trainingsstand angewendet werden können.


Das Training wird individuell gestaltet, Faktoren wie Einschränkungen oder Alltagsbelastung werden beachtet – ein logischer und systematischer Prozess der Abfolge und Integration von Trainingsmaßnahmen, um zu bestimmten Zeiten die bestmögliche Leistung zu erzielen. Und damit das bestmögliche Ergebnis!



Kurz gesagt: beim Training wird nichts dem Zufall überlassen!



Fazit



Sport machen kann jeder – sich bewegen ist heutzutage für viele schon Sport. Ein Workout im Fitnessstudio ausführen können auch viele, wie das obere Beispiel des „Fitnessfreaks“ zeigt. Ein richtiges Training ausführen können jedoch die wenigsten.


Wenn es um reine Bewegung geht, reicht ein Workout definitiv aus. Sind die Ziele von Fitnesstraining jedoch etwas ambitionierter, sollte man etwas taktischer an die Sache herangehen.


Plane dein Training – anstatt einfach ein Workout zu erledigen. Dokumentiere dein Training, anstatt einfach von Übung zu Übung zu hüpfen. Behalte dein Training im Auge, ob du mehr Wiederholungen und/oder mehr Gewicht bewegen kannst – denn das ist im Kraftsport der Indikator für Fortschritt, Stillstand oder Rückschritt. Behalte Einflüsse wie die Regenration, Ernährung und den Lifestyle im Auge, um gegebenenfalls dein Training anzupassen!


Behalte deinen Fokus auf dein Training - und trainiere!




Wenn du jetzt in die Umsetzung kommen willst, vereinbare dein persönliches Beratungsgespräch unter: https://ora.youcanbook.me


Dein ORA. Team

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